I. Biographie
Mutter Teresa:
26.8.1910
Agnes Gonxha Bojaxhiu (sprich: Bojadschiu) wird in Skopje, heute Hauptstadt der Republik Mazedonien, geboren.
1928
Agnes beginnt ihr Postulat in der Abtei der Schwestern von Loreto in Dublin und nimmt den Namen Schwester Maria Teresa des Jesuskindes, nach der heiligen Thérèse von Lisieux, an.
1929
Im Jänner Ankunft in Kalkutta und Beginn des Noviziates in Darjeeling in Nordindien.
24.5.1931
Ablegung der ersten zeitlichen Gelübde. Schwester Teresa unterrichtet an der Loreto-Ordensschule in Darjeeling und in Kalkutta.
24.5.1937
Ablegung der ewigen Gelübde. Sie heißt nun Mutter Teresa.
10.9.1946
Tag der Inspiration Mutter Teresas. Sie fühlt sich berufen, den Orden zu verlassen, um unter den Ärmsten der Armen zu leben und zu arbeiten.
1948
Mutter Teresa nimmt die indische Staatsbürgerschaft an
16.8.: Mutter Teresa verlässt das Kloster von Loreto, eignet sich grundlegende medizinische Kenntnisse an und beginnt im Dezember ihre Arbeit in den Slums in Kalkutta.
7.10.1950
Papst Pius XII. genehmigt die neue Kongregation.
1.2.1965
In Venezuela die erste Niederlassung außerhalb Indiens gegründet. Von da an Gründung von Häusern in der ganzen Welt.
10.12.1979
Verleihung des Friedensnobelpreises in Oslo.
bis 1993
494 Häuser der Schwestern, 76 Häuser der Brüder, etwa 4000 Schwestern, 400 Brüder und mehr als 300 000 Mitarbeiter in 80 Ländern.
13.3.1997
Schwester Nirmala wird zur Nachfolgerin gewählt.
5.9.1997
Mutter Teresa stirbt in Kalkutta.
12.9.1997
Zum Begräbnis in Kalkutta kommen über eine Million Menschen. Mutter Teresa findet im Stammhaus des Ordens ihre letzte Ruhestätte.
19.10.2003
Seligsprechung Mutter Teresas in Rom durch Papst Johannes Paul II.
Frère Roger:
12.5.1915
Roger Louis Schutz-Marsauche wird in dem Schweizer Juradorf Provence geboren.
1936-1940
Roger Schutz studiert auf Drängen seines Vaters an den Universitäten Lausanne und Straßburg vier Jahre lang Theologie.
20.8.1940
Günstiger Kauf eines Hauses im burgundischen Dorf Taizé mit der Absicht, eine monastische Gemeinschaft der Versöhnung zu gründen.
1940-1942
In seinem zwei Kilometer von der besetzten Zone entfernt gelegenen Haus nimmt Frère Roger Flüchtlinge, besonders Juden, auf.
1942-1944
Nach mehrfachen Verhören durch den Sicherheitsdienst und knapp vor der Besetzung durch die Deutschen muss Frère Roger Taizé verlassen.
1944
Rückkehr nach Taizé mit sechs Gefährten.
1949
Endgültige Verpflichtung zum monastischen Leben.
1952
Erste Ordensregel verfasst.
1957/58
Die ersten Jugendlichen kommen nach Taizé, um das Leben der Ordensgemeinschaft für einige Zeit zu teilen.
1962
Errichtung der Kirche der Versöhnung unter Mithilfe der Aktion Sühnezeichen
1962-1965
Frère Roger und Frère Max nehmen auf Einladung Papst Johannes XXIII. als Beobachter am Zweiten Vatikanischen Konzil teil.
1969
Aufnahme der ersten katholischen Brüder
1970-1979
Konzil der Jugend mit Begegnungen auf der ganzen Welt.
5.10.1986
Papst Johannes Paul II. besucht Taizé
1978-heute
Europäische Jugendtreffen in Paris, Barcelona, London, Rom, Laibach, Budapest, Wien, München, Breslau, Stuttgart,... mit bis zu 100 000 Teilnehmern,
Interkontinentale Treffen in Madras, Manila, Dayton, Johannesburg,...
Jede Woche Treffen in Taizé mit Menschen aus der ganzen Welt.